Verfasst von: zuerni | November 2, 2009

Die letzten Tage Thailand

Wie gesagt hatte ich ich wieder in das schoene hotel zurueck begeben und die low season preise genossen. In den tagen kurz nach majans abreise hahabe ich kaum etwas unternommen. Die wettervorhersage fuer die verbleibenden tage war ausgesprochen gut. kaum regen in der regenzeit mit viel sonne und einer enormen hitze. Tja nun konnte ich in den ersten tagen noch keine strandtage miteinbauen, da ich leider nur in besitz einer sonnencreme lsf 15 war und damit nur hoechstens 30min in der knalligen aggressiven sonne moeglich waren. Also habe ich ausgeschlafen, ganz gemuetlich gefruehstueck, mich vor den rechner gesetzt und war ein wenig in den umliegenden maerkten schlendern. Am Montag habe ich mir dann einen roller ausgeliehen und bin damit in den sueden der insel phuket geflitzt. Am anfang musste ich mich erst noch ein wenig auf das roller fahren und die blinker einstimmen, aber danach bin ich rumgesaust wie karla kolumda. Als erstes habe ich den etwas abgelegeren siam beach angefahren. Dort waren majan und ich schon oefter, nur standen wir oben an der strasse und haben uns aufgrund der heftigen regenguesse unter ein bambusdach gestellt. Fuer das betreten des strandes sollte man 100 baht( 2 EUR ) zahlen und bekam ein getraenk gratis dazu. Nachdem ich die unendlich vielen treppen hinabgestiegen war, erreihcte ich dann auch den strand, nur sonderlich schoen war er ehrlich gesagt nicht. Vom sand war sogut wie nichts zu sehen, es lagen ueberall felsen herum und zum planschen war der mini mini strand nicht wirlklich geeignet. Also habe ich ein zwei fotos gemacht und musste die 200 stufen wieder hochklettern. Durch die hohen stufen habe ich dann doch oefters eine verschnaufpause eingelegt und den dschungel um mich herum genossen. Klitschnass war ich wieder an meinem geliebten roller und bin mit ordentlich fahrtwind weiter. Auf dem weg in sueden habe ich noch einen kurzen stopp bei einem atelier am strassenrand halt gemacht und die kreativtaet bestaunt. Schon wieder klischnass. So, dann gings mit pinken roller und pinken helm zum niam beach und danach zum leuchtturm. Der leuchtturn war ganz im sueden und war beruechtigt fuer seine schoene aussicht ueber die kueste. Die aussicht war im gegensatz zum leuchtturm wirklich sehenswert, sowie ein riesiger kreis aus souvenirselefanten, die in den diversesten varianten zum verkauf standen. Weiter gings zum rawai beach. Kein wirklich schoener strand, da er mit zahlreichen holzbooten bestueckt war. Von dort aus werden shuttlefahrten fuer relativ guenstige preise zu den umliegenden inseln angeboten und wird zum baden lediglich von einheimischen genutzt. Es verlief eine kleine sandstrasse mit vielen kleinen restaurants und bummellaeden parallel zum strand. Die verkausstaende boten sogut wie nur muschelprodukte an, aber wirklich ALLES gab es dort in muscheln. Ich war selber erst voellig perplex was die alles aus den muscheln machten. Am ende der strasse gabs es dann noch einige fischstaende mit „frischen“ fisch. Dieser vermutlich frisch gefangene fisch lag ungekuehlt bei einer schattentemeratur von 33°C und wartete darauf gekauft zu werden. Das angebot reichte von bunten papageienfischen bis hin zu riesigen tintenfischen ueber muscheln in der mittagshitze. Meinen hungrigen magen habe ich dann lieber an einem obststand mit mango und ananas gestillt. Danach bin ich noch ein wenig durch die gegend geduest, noch hier und da ein paar einkaeufe erledigt und bin gegen abends kurz vor der dunkelheit wieder ins hotel zurueckgekehrt.
Die kommenden tage konnte ich meine zeit dann mit buechern und neuer sonnencreme lsf30 am strand verbringen und ging zwischen den vielen muelltueten im meer baden. Dazu muss man sagen, dass auch weitaus gefaehrlichere dinge im wasser gab. Majan hatte zuvor eine riesige holzlatte bestueckt mit naegeln und eine riesige metallatte mit scharfen muscheln, die seelenruhig in den wellen hin- un herschwammen an land gebracht. Am strand konnte ich mich erst in den abendstunden mehr auf das lesen konzentrieren, als auf das schwitzen, denn das meer war bei weitem das waermste wasser indem ich je war und keine wirkliche erfrischung.
Nach den tagen am strand mit schoenem wetter beschloss ich mich nach phuket town zu begeben, um mir das vegetarian festival anzusehen und das ulkie essen zu bestaunen. Bis in die stadt habe ich mich auf einem roller mitnehmen lassen und bin dann wie gesagt zum fesival. Dort angekommen sehe ich eine horde oberkoerperfreier jungs, die eine art altar mit sich trugen. An einem stand erhielten sie, aehnlich wie bei einem marathon wasser. Darauf folgte die naechste truppe und darauf die naechste. Sie liefen alle recht zuegig und es wirkte wie eine art rennen, nur war der boden uebersaeht von verbrauchten knallern. Doch das war es dann auch, das ende der parade hatte ich gesehen, na toll! Ich habe mir schnell ein rollerfahrer geklaert, der mich wieder zum geschehen bringt. Auf dem weg dorthin hoere ich schon ein tierisches geballer. Die truppe jungs standen eng in einem kreis, der altar im zentrum. Ueber den jungs hingen zwei 2m lange schnuere, welche vollbepackt mit knallern waren, wie so eine art knallfroesche, nur waren es millionen. Aufjedenfall wurden diese dann auch direkt angezuendet und in die truppe gehalten. Die jungs verschwanden in einer riesigen rauchwolke und einem enormen laerm. Die leute um mich herum hatten ihre ohren mit oropax oder servietten bestueckt. Nach gut 15min waren die knallerketten aufgebraucht und die jungs zogen weiter. Dem boden zu urteilen waren das nicht die ersten, sondern die letzten. Schade. Ich bin dann dem ende der parade hinterhergelaufen und war echt enttaeucht, dass ich nicht alles von anfang an mitbekommen hatte. Die halbnackten burschen liefen dann in ihrer gruppe und ihrem altar die strassen entlang. Sobald ein typ dabei war, der ein dickes seil um seinen hals hatte und so geistesabwesend seinen kopf geschuettelt hat, hockten sich die leute an den strassen nieder. Viele hatten knaller mitgebracht, zuendeten diese an und warfen sie auf die jungs. Waren auch so eine art knallfroesche, nur waren diese nicht ganz so gross. Den sinn von dem ganzen knallerbewerfe habe ich nicht ganz begriffen, werde mich darueber aber noch schlauer machen. cih bin dann zum ende der parade gelatscht. Eine strasse, vollgestellt mit irgendwelchen essensstaenden, dazwischen eine menschenmenge, die parade mittendurch und die knallerreste aus dem boden. Ich guckte mir das ende der parade an und auf einem wagen dann sah ich eine frau, die von den thais umworben wurde. Beim zweiten hinsehen bemere ich erst, dass sie sich mehrere eisenstaebe durch den mund geschoben hatte. wie sich spaeter herraustellte, seien diese menschen das medium zwischen den goettern und den menschen. Nach diesem schock bummelte ich noch voellig nass von der hitze durch die essenstaende und beschloss so schnell wie moelich eine abkuehlung zu kriegen. Ich informierte mich nur sehr schwer ueber den morgigen verlauf des festivals und fuhr zu einer eiskalten dusche. Am naechsten morgen machte ich mich dann gegen 8uhr auf den weg in die stadt und lies mich wieder zu der parade schicken. Die knallerjungs bekam ich zu sehen, nur leider nicht mehr so eine knallaktion wie am vortag. Dafuer aber bot sich ein grosses spektrum an den leuten, die sich die krassesten sachen durch die backen schoben und ihren koerper mit einer vielzahl von nadeln piercten. Man glaubt das echt erst wenn man davor steht. Von fetten macheten bis hin zu riesigen blumenstraeussen war alles dabei, aber am besten ist, wenn ihr euch die bilder davon anschaut. Neben mir sand ein etwas aeltere herr, auch touri und machte fotos. Wir unterhielten uns kurz, stellten fest, dass wir beide deutsch sprechen und gingen danach noch in ein cafe, kaffee trinken. Er ist reisejournalist und reist durch den suedoatpazifik von festival zu festival, dass ist was er macht. Halbes jahr reisen und dann wieder ein halbes jaht in oesterreich. Als naechstes stadn burma auf dem plan. dort besuche er in einem kleinen dorf, die den wassergeist heiligen. Jedenfalls erzaehlte er mir, dass das festival bereits um 5uhr startet. Jeden tag in einem anderen tempel, da wie auch in bali jeder tempel einer gemeinschaft angehoert und so jede gemeinschaft an einem anderen tag an der reihe ist. in dem tempel breiten sich die menschen auf die parade vor und er meinte was da abgeht, ist der wahnsinn und das man es garnicht glauben will. Man kann, wenn man entsprechend gekleidet ist, d.h. kleidung sollte die knie verdecken und die farbe sollte moeglichst weiss oder gelb sein, dabei zu sehen wie sie sich die sachen durch die wangen stechen, sowie das ganze zeremonielle drumherum. Das festival wird bereits seit 150jahren zelebriert und beruht auf einer krankheitsheilenden begebenheit in phuket, weswegen die menschen jaehrlich feiern.

Am Montagabend als ich wieder zureuck in bali war und mir vorbildlich die zaehne im bad putzte, schneite endlich mein majan zur tuere herein. wir haben dann ganz aufgeregt zwischen einandergequaselt, um von allem erlebten zu berichten.


Antworten

  1. Kleine süße Tinimaus. da stockt einem ja wieder der Atem, ich ruf dich gleich an, um dich live zu erleben, ich knuddel dich wie verrückt, viele Knutschas von Papsichen und MamiMaus


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