Verfasst von: zuerni | Oktober 15, 2009

Thailand

ich auf dem roller

Die neuen bilder aus den letzten tagen thailand, findet ihr wie immer oben oder an der seite unter Thailand” oder bei majan (www.majans.de)

Unser visa fuer indonesien lief am 1.oktober aus und wie bereits geschrieben, entschlossen wir einen kurzen absteiger nach thailand zu machen. Der erste flug ging recht spaet am 30.september von bali nach jakarta und weil wir nicht laenger warten wollten, fuhren wir schon etwas frueher hin. doch zu unsere enttaeuchung war der inlandsflughafen nicht gerade fuer laengeres warten geeingnet. Wir haben uns dann in einem kleinem restaurant auf dem flughafengelaende niedergelassen und als es als nachtisch noch ein eis gab, fuer majan ein spongebobeis, sah die welt schon ganz anders aus. Kurz vorm flug gingen wir nochmal alles durch und wie das immer so ist mit dem vergessen, mussten wir feststellen, dass majans stativ noch im office darauf wartete von uns abgeholt zu werden. Wir riefen schnell an, um bescheid zu geben und das wir wiederkommen wuerden um es abzuholen, also bitte behalten! Majan aergerte sich ein loch in den bauch, da er das stativ unbedingt fuer den bootstrip haben wollte.
Nach dem check-in beglueckte sich majan noch schnell vor dem flug noch mit ein zwei drei bierchen. Zum glueck ging unser flieger erst am naechsten morgen von jakarta aus, denn unser flieger dorthin verspaetete sich um mehr als eine stunde und die nervoesitaet bei den mit einem anschlussticket nach wien und brasilien stieg gewaltig. Nach ewiger warterei wurde der schalter endlich geoffnet und wir konnten an bord. Waehrend des fluges sass mir majan schon fast auf dem schoss, da in dem flugzeug alles dem asiatischen standard entsprach und die beinfreiheit selbst fuer mich schon zu wuneschen uebrig lies. Von jakarta ging unser verbindungsflug nach kuala lumpur erst am naechsten tag um 5uhr frueh, also hiess es schlafplatz suchen. Der flughafen war, wie die meisten geschaefte in indonesien durch die klimaanlage auf unmenschliche temperaturen herruntergekuehlt. Wir entschieden uns trotzdem fuer drinnen, weil es draussen zu heiss war. Ueber die fernseher am flughafen erfuhren wir dann, dass es zwei schreckliche erdbeben vor sumatra gab und die stadt padang stark zerstoert wurde. Zufaelliger weise war das auch die stadt, in der majan in 14 tagen sein wollte, um vom dortigen hafen seinen geilen surf bootstrip vor den mentawai inseln anzutreten. Nach den unscheonen neuigkeiten, hollte sich majan noch schnell vor ladenschluss ein bier und ueberwachte die ganze lage waehrend ich mir ein unbequemes nickerchen auf dem fussboden goennte. Der flug am naechsten morgen verging ohne schwierigkeiten und aufgrund der erfahrungen des ersten fluges, erwaehnte ich das beinproblem und schwubdiwub bekamen wir sitze am notausgang mit reichlich beinfreiheit.
In kuala lumpur verspaetete sich der flug nocheinmal um knappe 4 stunden, die wir damit verbrachten eine voellig ueberforderte elterngruppe mit ihren kleinen kindern zu beobachten. Sehr amuesant und laut. Als wir endlich in phuket angekommen waren, wartete der gebuchte shuttleservice vom hotel bereits einige stunden auf uns in der knallen sonne. Im chaba hotel angekommen, konnten wir gar nicht glauben in was fuer einer luxusabsteige wir gelandet waren. Riesiges offens zimmer mit tausend spiegeln, einem riesigen ehebett, einem tv mit deutsche welle kanal, kuehlschrank, sehr sauberes und schoenes bad, klimaanlage, hotelpool, einem superleckerem fruehstueck und einen sehr freundlichen personal. Diesen luxus konnten wir uns nur leisten, weil in thailand gerade nebensaison ist. Zum einen regnets dadurch viel, zum anderen sind aber auch die kosten deutlich geringer. Wir entspannten kurz im zimmer, liehen uns im nachbarhotel einen roller aus und bekamen die dazugehoerigen helme. Als majan dann den helm aufsetzte, konnte ich mich nicht mehr halten vor lachen und mit rannten die traenen nur so ueber das gesicht. Der helm war uns beiden viel zu klein, doch die frau meinte, es gaebe hier nur eine groesse, standard eben. Die helme waren echt unmoeglich und bei einem sturz wuerden die sicher nicht helfen. als majan feststellte, dass die dinger nur mit styropor gefuellt waren, schnappte er sich bierflasche und mueckenspray und haemmerte solange auf die zu kleinen stellen ein, bis es passte.
Eigentlich wolten wir das schniecke hotel nach 2 naechten verlassen, doch nachdem wir uns in anderen hotels umgesehen hatten und der manager aus dem hotel uns einen guenstigeren preis vorschlug, entschieden wir uns die naechsten tage dort zu verbleiben.

Unser hotel befand sich im suedoestlichen teil von phuket am kata beach, doch der surf sah dort sehr anstrengend aus. Wir erfuhren, dass es weiter noerdlich noch einen echt guten spot geben wuerde und begaben uns sogleich mit dem roller richtung kalim beach. Der spot sah etwas besser aus, jedoch nur bei hoher tide wirklich surfbar, da der boden mit steinen uebersaeht war. Da wir keine surfbretthalterung am roller hatten, musste ich das surfbrett an mich klemmen und aufpassen, dass der wind es mir nicht aus den haenden reisst. Die kommenden tage sah es am kata beach immer besser aus, sodass wir den weiten windigen weg zum kalim beach nur ohne surfbrett machten. Als es die letzten tage vor majans abreise dann mit den wellen kleiner wurde und viel sauberer lief, hatte ich mir am strand einige male ein brett fuer 2 EUR/h ausgeliehen. Es lief echt gut und ich habe meinen besten ritt in der gruenen welle allein majan zu verdanken, da er, als ich raus wollte um das brett abzugeben, meinte “los komm eine noch”. Tja und genau die eine war die geilste und laengste welle, die ich bisher hatte und das war ein echt hammergeiles gefuehl.

Bei einem unserer nachmittagsausfluege statteten wir dem bidbuddha einen besuch ab. Dieser ist mit sockel 45m hoch und steht auf einem berg in phuket, sodass man ihn von fast ueberall sehen kann, sogar aus dem wasser beim surfen. Der mit marmor bestueckte buddha befindet sich zur zeit noch im bau, sieht aber trotzdem beeindruckend aus. Leider konnten wir an diesem tag keine bilder machen, da der graue himmel nur so vor sich hinschuettete, wodurch wir ein zweites mal den berg mit unserem roller hinaufduesen mussten. Jetzt haben wir die bilder im kasten und konnten den trockenen ausblick geniessen. Beim rollerfahren habe ich auch zum ersten mal elefanten am strassenrand gesehen, auf denen man als touri auf sogenannten trekking touren reiten kann. Das ganze kann man als paket buchen und waehlen, ob man danach noch eine affenshow oder elefantenshow sehen moechte oder eben beides. Den geruch beim vorbeifahren habe ich zumindest immer genossen, doch die tiere sind neben den hauptstrassen eng angekettet, weben den lieben langen tag vor sich hin und tun einem echt leid. Was in thailand auch noch ziemlich abgefahren ist, sind die vielen schiessbuden, die es sogut wie in jedem groesserem shoppingcenter gibt. Die laeden sind nicht wirklich gesichert und sind fuer die leute so selbstverstaendlich wie ein nanunana im forum. Das ist schon echt krass. man kann einfach reinspazieren, waehrend 5 m von einem entfernt mehrere leute mit einer geladenen waffe vor sich hinballern. Es steht zwar jemand neben dem typen der schiesst, jedoch wenn der wollte, koennte der sich auch locker umdrehen und kurzer hand jemanden erschiessen. Also viel halte ich von deren sicherheitsvorkehrungen nicht.

Die naechsten tage verbrachten wir nicht wirklich erlebnissreich. Wir fuhren etwas etwas durch die gegend, genossen die landschaft und das roller fahren an sich. Unser ueblicher tagesablauf verlief meistens wie folgt:
Wir sind gegen 8 aufgewacht, haben dann ersteinmal deutsche nachrichten geschaut. gegen 10uhr sind wir meistens zum fruehstueck geschlendert, haben uns danach wegen dem vollem magen nochmal ausgeruht. danach ging es zum strand surfen und wenn die sonne schien, sonnten wir uns noch kurz. Danach ging es wieder zurueck zum hotel duschen, etwas entspannen und was kleines essen. Am nachmittag haben wir dann meistens, soweit es das wetter zulies die insel mit dem roller erkundet. Gegen sonnenuntergang sind wir meistens essen gegangen und dann wieder ab auf das zimmer. Die zeit, welche uns am anfang ewig lang vorkam, rannte in den letzten tagen immer schneller und schon war es dienstag.

Am dienstag hiess es dann abschied nehmen. Wir brachten mich zum hostel in der stadt, stellten majans sachen dort unter und bemerkten wie abnormal eng und klein das ding von zimmer war. Die tueren konnte man auch nicht abschliessen und sind fuer jeden jederzeit zugaenglich. Naja wir sind dann erstmal los und verbrachten den rest des tages im cafe mit fotos bearbeiten. Abends habe ich majan noch zum flughafen gebracht und nach einem sauteurem letzten bierchen habe ich ihn am security check abgeliefert. Wieder zurueck im hostel hab ich mich noch hinter den rechner geklemmt und bin dann auch ins zimmer. vierbetten auf deutlich zu wenig raum. Ich schlief oben und hatte ein zimmer mit ventilator. Kurz vorm bett gehen, hatte ich mich noch mit einem aelterem mann unterhalten, der mir davon berichtete, dass er gerade eine blutvollgesaugte bettwanze zerdrueckt hat. Glueckwunsch! Mein zimmer war direkt neben seinem und als ich zu bett ging, entdeckte ich deren kacke auch schon ueber meinem bett. Na super nicht schon wieder! Die nacht war demzufolge auch echt miserabel und ich hatte kaum ein auge zugekriegt. Von den bettwanzen blieb ich diese nacht verschont, doch widerten mich die stark vergilbten bettlacken und kissen so an, dass ich mich noch in der nacht dazu entschied ins chaba hotel zu gehen um nach einem besserem preis zu verhandeln. So bin ich am morgen noch kurz unter die duschen. Es waren gemeinschaftsduschen mit vorhang. Es gab auch duschen und klo in einem, aber sehr eng aneindander und die schloesser konnte man auch nicht verriegeln. Entweder waren sie herrausgebrochen oder die tueren gingen erst garnicht zu. Schuhe durfte man eh im ganzen hostel nicht benutzen, man musste barfuss laufen und im bad konnte man waehlen zwischen gemineschaftslatschen oder barfuss. Ich setzte mich vor der abreise nochmal an den computer und unterhielt mich wieder mit dem aelterem mann. Der habe sich gerade seinen zahn ziehen lassen und half mir bei der suche nach einer neuen unterkunft. In allen gasthaeusern oder hostels standen aktuelle kommentare ueber bettwanzen. Der aeltere mann reist schon seit 5 jahren durch asien und erzaehlte mir, dass in malaysia und thailand sogut wie jedes gasthaus und hostel bettwanzen hat. Ich packte also meine sachen, nahm den oeffentlichen bus richtung kata und schneite im alten hotel rein. Ich erklaerte die lage robin lee, dem manager des hotels, welcher mir einen rabatt gab und ich mich entschied die restlichen tage bis zum 26.10 im chaba hotel zu geniessen. Ich werde versuchen die tage einen thai boxkampf zu sehen und werde mir fuer ein oder zwei tage einen roller leihen, um etwas durch die gegend zu duesen um ein wenig zu erleben. Das wetter fuer die zeit sieht auch echt hervorragend sonnig aus, womit ich ein paar tage am strand verbingen werde und ueber das, was ich sonst machen werde, werde ich euch auf dem laufendem halten.
♥Majan♥ ist uebrigens sicher auf dem boot angekommen, findet alles ueberwaeltigend und kann sich vor endorphinen gar nicht mehr retten. Ich drueck die daumen fuer saubere geile wellen und fuer ein wenig sonne, da die vorhersage fuer die mentawai inseln eine 100%bewoelkung und viel regen angibt.♥


Antworten

  1. http://img194.imageshack.us/i/indonesien2909200952.pdf/

  2. http://img12.imageshack.us/i/indonesien2909200952kk.pdf/
    die grüne


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