Mein Flieger nach Neuseeland ging am 11.04. majan hatte mich noch schnell zum Flughafen gebracht und nach dem wiedersehens-foto, hieß es dann abschied nehmen. Die Flüge waren, bis auf das ich mich ständig übergeben musste, ganz ok, denn ich hatte einen Rennplatz im Gang. In Christchurch angekommen, sollte ich mich nach einem jubelnden Elternpaar mit wedelnder Berliner Zeitung orientieren. Leider läuft nicht alles nach Plan und so war ich es, die die beiden vorm Bildschirm der die Landungen anzeigt, entdeckte (mein Flieger war demnach noch in der Luft). Jubelnde Begrüßung wurde peinlich nachgeholt. Kurze Zeit später kam auch John vom b&b Hotel angetrudelt und dann gings endlich Richtung dusche und Bett. Dort angekommen wurden wir herzlichst mit Tee und leckeren selbstgemachten Keksen und Kuchen empfangen. Das Haus hatte trotz der braunen wände in jedem Zimmer eine herrliche Atmosphäre und einen ausgesprochenen schönen riesigen Garten. Nach der erholsamen Nacht und leckerem Frühstück, gabs noch ein kleines Fotoshooting zwischen den Rosen und mit hausgemachtem Proviant wurden wir dann von John zur Autovermietung gefahren. Auf unseren eigenen vier Rädern sind wir dann alles für die nächste Zeit einkaufen gewesen und schon war es wieder abends. Wir haben etwas oberhalb der Stadt, direkt am Meer gecampt. Mit einem kurzen schönen Spaziergang am Meer starteten wir in den folgenden Tag hinein. Sightseeing stand auf dem Plan. Mit der historischen bimmel bahn hatten wir den CBD innerhalb von ca.15min hinter uns. Die Stadt ist jetzt nicht gerade der Brüller, hat aber hier und da ein paar nette niedliche ecken. Mit einem Kügelchen eis(hatten ausgesprochen gutes sonniges Herbstwetter bei 24C) ging es Richtung botanischen Garten, wo wir den Rest unseres Nachmittags verbrachten. Diese Nacht schliefen wir wieder nur einige Meter vom surfbaren Meer, jedoch etwas südlicher gelegen.
Am nächsten Tag starteten wir also unsere reise. Erster reisestopp: Akaora. Das 83km entfernte Örtchen liegt südlich auf einer vorgelagerten Halbinsel, die von zwei ehemals aktiven Vulkanen geformt wurde. Die Fahrt dorthin war ziemlich schwindelerregend. Immer am Abgrund entlang, schraubten wir uns ohne Leitplanken den ehemaligen Krater entgegen und auf der anderen Seite wieder bergab. Dort angekommen haben wir die charmante Atmosphäre beim geschäftebummeln genossen. Die Straßen heißen fast alle „Rue Croix“ oder „Rue Jolie“, da sich hier die ersten französischen Siedler niederließen, das Flair ist jedoch nicht wirklich spürbar. Mama und ich sind dann noch für 20Glocken ins „Giant House“, deren Highlight ein Garten komplett aus Mosaikskulpturen ist. Den Preis fanden wir schon echt happig, aber der mosaikgarten war echt der reinste Wahnsinn. Jede kleinste Ecke wurde so detailliert und spielvoll mit Mosaik bearbeitet, das der ganze Garten an einen Traum erinnert. Die Künstlerin heißt Josie Martin und die Website für die, die mehr wollen nennt sich www.linton.co.nz.
Nach dem Abendbrot am Hafen sind wir noch über die berge rüber und haben uns auf einem Campingplatz nahe der Route eingenistet.
Am folgenden Tag erreichten wir den leuchtenden türkisfarbenden Lake Tekapo. Kurz gebummelt, ein zwei Fotos geknipst und dann gings fit wie wir sind den Gipfel von Mt.John hinauf. Vorbei gings an einer Urlaubsanlage mit einem riesigen poolparadies, die alternativ auch Schlittschuhlaufen anbot. Nach einer Stunde erreichten wir die Spitze und hatten einen fabelhaften ausblick über die drei umliegenden leuchtend blauen Seen, welche von kleineren bergen/Hügeln umgeben waren. Auch wenn die Landschaft schön aussieht, muss man dazu sagen, dass der Osten und somit der größte Teil der Südinsel recht trocken ist. Die Wolken schaffen es nämlich eher selten den vielen regen vom Südpazifik über die hohen alpen Richtung Osten zu schleppen. Somit ist der Osten trocken und die Bewohner und Regenwälder der schmalen Westküste können sich über einen durchschnittlichen Regenfall von 7m im Jahr erfreuen. Jedenfalls sieht man nur kleinere Teile von natürlichem grün und die Seen sind mit ein bis zwei baumreihen eher dünn besiedelt, aber eben trotzdem schön. Oben angekommen haben wir uns dann noch einen Kaffee gegönnt und die Entdeckung einer toten Maus neben dem souvenirsstand gefeiert. Dem Lake Tekapo oder besser gesagt dem Mt. John wird einer der klarsten Sternenhimmel Neuseelands nachgesagt. Demnach ist der trockene John mit mehreren Sternwarten ausgestattet und lädt zu teuren touren ein. Wir beschlossen jedoch nach dem abenteuerlichen abstieg, vieler Wildhasen sichtigungen, zurück am herrlichen ufer bei Sonnenuntergang die Nacht dort zu verbringen. Im Dunkeln sind wir dann noch zur „Church of the Good Shepard“(kleine Kirche aus Stein am See, wem das Highlight nicht reichte ist zur 100m entfernten Hundestatue (auch am See, ta ta!)), das touri-fotoobjekt nr.2, um uns abseits des lichtes den Sternenhimmel anzusehen und ja es waren sehr viele Sterne. Möcht ja auch sein wenn ich hundemüde noch 2km in der kalten Nacht dafür laufen geh. Wir bekamen im Übrigen einen Stellplatz mit direkten Blick auf See und berge, die sich am nächsten Morgen beim Sonnenuntergang mit dem Himmel so ein atemberaubendes prächtiges Farbenspiel leisteten, dass es einem die Sprache verschlug. Nach dem Spektakel sind wir frisch geduscht zum Mt. Cook, der höchste aller berge hier. Hoch ist er 3756m und gehört zu den siebenundzwanzig 3000ern Neuseelands. Ansonsten wissen wir noch, dass die neuseeländischen alpen grösser sind als die von Österreich und Schweiz zusammen und sie zudem noch stolze Besitzer von 367 Gletschern sind. Die Straße zum Mt. Cook führte uns am Lake Pokako vorbei, an dem wir noch einen kurzen Spaziergang einlegten. Vorbei gings an beeindruckenden bergen links, sowie rechts, bis wir nach knapp1.5h Fahrt unser Ziel erreichten. Leider konnten wir die eigentliche Spitze des Berges nicht erkennen, weil uns so einige Wolken den weg durchkreuzen wollten. Im Tal befindet sich das angeblich berühmteste Hotel Neuseelands, welches wir in die Kategorie „hässlich“ einstufen würden. Mehr als ein Café, einem Restaurant und einem arschteurem Museum zu ehren von Sir Edmund Hillary (mit Tenzing erster auf dem Mt. Everest) im selben Gebäudekomplex gibt’s außer touribusse und Natur nix. Kurzerhand haben wir uns, eher unüblich für durchreisende Touristen, für einen kurzen einstündigen Wanderweg zum Kea Point entschieden und lagen goldrichtig. Schlichter weg mit beeindruckender Kulisse. Der Kea(übrigens ein nz vogel)Point war dicht an den Füssen der gigantischen berge gelegen mit ausguck auf eine eisig blaue Gletscherzunge. Zurück am Hotel, siehe da, klart doch der Himmel auf und wir kriegen doch noch den höchsten Berg Neuseelands in seiner vollen Pracht zu sehen. Man mag es sich schwer vorstellen können, aber der Moment wurde noch durch das freiluftorchester und durch die asiatischen fototouris vorm Hotel unterlegt. Einfach supa!
Zurück durch die schöne Landschaft(Sackgasse!) sind wir wieder Richtung Meer. Zwischenstopp für die Nacht haben wir dann in irgendeinem Kleindorf eingelegt, bis es am nächsten morgen über Weidelandschaften mit Schafen und Schafen und Schafen wieder zur Küste ging. Man muss schon sagen, dass Neuseeland aber so was von einem Weideland ist. Und wenn es bei den Tieren nicht der Klassiker SCHAF ist, findet man Rinder, sowie eine Vielzahl von wildweiden vor. Eher selten findet man dagegen die Alpackers(?) oder so vor, welche die kleinere Version des Lamas ist. Genau, und stinknormale europäische enten, sowie enten mit weißen und schwarzen köpfen gibt’s so gut wie überall zu sehen(plage?). Ach und von den Pflanzenarten und so hatte ich ja auch noch nichts erwähnt. Der größte teil, der hier vorkommenden Natur müsste eigentlich jedem bekannt sein, da die Siedler so gut wie alles nach Neuseeland geschleppt haben, wie sie nur konnten. Da hätten wir Birke, Pappel, linde, Kiefer, Lerche, Hagebutte, Klee, Eukalyptus…. John vom Beginn hatte uns auch erzählt wie wenig wirklich einheimische Natur Neuseeland doch hätte. Die Küstenstadt Oamaru erreichten wir gegen frühen Nachmittag. Die Stadt hat im Vergleich zu Christchurch wesentlich mehr historische Steinbauten aus den Goldgräberzeiten und eine schönere Atmosphäre. Nach der kurzen Fahrt durch die Stadt sind wir den schildern „penguin colony“ nach. Oamaru ist nämlich auch als pinguinstadt bekannt. An der Steilküste kann man dort ab 15uhr(kommen zum schlafen an Land) die kleinsten Pinguine, sogenannte BluePenguins in freier Wildbahn von einem Aussichtspunkt beobachten. Wie der Name schon sagt sind diese putzigen watschelvögel blau und erreichen eine Höhe von 25cm. Nach 3uhr sollte man den Strand aus Respekt nicht mehr betreten, da man sonst die Pinguine verscheucht(!!brauchen privatsspaehre!!). Wir haben jedenfalls erst einmal die Route zur nachbarsbucht eingeschlagen. Überraschender weise gammelten da einige robben auf den Steinen rum und ließen sich ihre plauze in der Sonne wärmen. Es war H-A-Doppel M-E-R! Nacht gut einer Stunde und sind wir dann zum pinguinstrand. Dort lagen drei weitere robben am Strand. Der vaddi war auf Schmusekurs und wagte sich bis auf 2m heran. Wir waren echt von den Socken, dass die da einfach so am Strand herumlagen, sich nicht von uns stören ließen und sich keine weitere Menschenseele dort herumtrieb. Nachdem wir unsere 500 Bilder geknipst hatten, sind wir noch zum anderem Ende des Strandes, wo sich wieder robbenbabies und ihre Mutti auf den Felsen stritten. Aufm Rückweg sahen wir die pinguinenspuren, sowie einen toten der kleinen Pinguine am Strand liegen. Zur unserer Freude konnten wir etwas weiter entfernt den ersten Pinguin zwischen den robben in die Büsche watscheln sehen(14uhr).
Unser eigentliches Ziel war ja eigentlich die wildlife-stadt Dunedin, wo wir dann abends angekommen sind. Dunedin ist wie Oamaru eine sehr attraktive Stadt. Die eigentlichen gründe für uns war eher die vorgelegte Halbinsel otago peninsula, auf der wilde Albatrosse nisten, sowie der seltenste Pinguin und sich robben und Seelöwen auch gerne aufhalten. Nach dem morgendlichen Spaziergang am Strand sind wir mit unserem tourbus zum albatrooszentrum. Für 20€ haben wir eine Tour mitgemacht, 3 junge, sowohl als auch 2 ausgewachsene gesehen. Hier noch ein paar Fakten:
flügelspannweite liegt bei 3m; die jungen verlassen nach einem Jahr das Nest; Albatrosse bauen fürchterliche Nester; beide Elternteile kümmern sich ums junge; sie fliegen bis zu 15ookm am Tag um Nahrung fürs junge zu finden; sie benötigen starken Wind zum fliegen und lieben kaltes Wetter; junges bringt sich das fliegen selber bei; nach Verlassen der niststelle fliegt es die nächsten 5 bis 6 Jahre um die Antarktis ohne auf Land zu landen, sie essen und schlafen auf dem Wasser, ernähren sich von der Wasseroberfläche; mit 10 Jahren sind sie erwachsen und suchen sich einen Partner fürs leben; es dauert ein Jahr um das junge großzuziehen, dies kostet den Eltern so viel kraft, dass sie erst einmal ein bis 2 Jahre Urlaub nehmen. Urlaub äußert sich in Form vom umkreisen der Antarktis. Danach geht’s wieder ans kinderzeugen.albatrosse koennen bis ins hohe alter(bsp.62jahre) kinder kriegen. Im anschluss daran fuhren wir durch berge und taeler zum sandfly beach. Der strand hat den namen nicht aufgrund der beruechtigten sandfliegen, sondern wegen des starken windes, der den sand durch die luft wirbelt. Grund fuer unser interesse ist die kostenlose variante die seltenen freilebenden pinguine zu sehen. Es gibt noch zwei weitere straende, an denen die pinguine an land kommen, jedoch sind diese privatgelaende. Demnach bieten die eigentuemer touren ab 20€ fuer einen knappen zeitraum an ohne die gewissheit zu haben auch pinguine sehen zu koennen. Wir stellten also unseren tourbus ab und machten uns auf zum strand. Um zu dem verborgendem unterstand in den duenen zu gelangen, mussten wir an 4 riesigen seeloewen vorbei, welche sich mitten auf dem strand ausgebreitet hatten. Nach gut 40min sind wir am versteck angekommen, wo bereits zwei maedels auf der lauer saßen. Als ich dann fragte, ob sie schon irgendwas entdeckt haben, zeigten sie auf die pinguine auf dem berg und zwischen den felsen vor uns. Die waren ja so klein, dass man echt zweimal higucken musste, auch dachten wir dass die nicht ueber die felsen ans ufer gehen. In den folgenden 20min haben sich drei der pinguine den weg auf den berg erhuepft und erwatschelt. War echt putzig mit anzusehen wie die da hoch gekletter sind und zwischendurch immer aufeinander gewartet haben. Als diese dann außer sichweite waren, blieben wir noch einige minuten und machten uns auf den heimweg. Am strand sind wir den anderen touris entgegen, nochmal an den seeloewen vorbei bis papa ploetzlich einen pinguin direkt vor uns im meer schwimmen sah. Dieser kam dann auch an strand und ist so tollpatschig schnell wie er konnte in die duenen gewatschelt. Also was niedlicheres habe ich glaube ich noch nicht gesehen. Voellig gluecklich ueber die vielen sichtigungen(viele sehen nur 1 bis gar keinen) ging es in der daemmerung den anstrengenden sandberg hoch und vom obrigen aussichtspunkt konnten wir noch einen watschelmeister entdecken . also macht das 6 pinguine. Die auf dem campingplatz hat ganz grosse augen gemacht, da sie bei solch einer teuren tour nicht einen zu gesicht bekommen hat. Für den nächsten Tag hatten wir eine zugfahrt mit der Taieri Gorge Railway, die uns durchs landesinnere fuehren sollte. Also sind wir frueh aufgestanden, zum historischen bahnhof von dunedin und haben uns in der alten bahn(1920) eine gemuetliche ecke ausgesucht. Als dann der schaffner kam und wir ihm unseren beleg vorwiesen, meinte er, dass wir erst beim office die richtigen tickets abholen muessten. Er hatte sich freundlicher weise dazu bereit erklaert das zu regeln, da wir ja auch nun schon losgefahren sind. Einige minuten spaeter kamm wieder der schaffner, gab uns unsere tickets und erklaerte uns dass wir im falschem zug saeßen. Ich dachte erst, wir muessten in 2.klasse wagon oder so aber neee, wir hatten den falschen zug erwischt. Wir sind in den zug der die langweilige route an der kueste abklappert, die wir durch die hinfahrt eh schon kannten. Und aussteigen und zurueck konnten wir auch nicht, sondern mussten die mordsmaessig spannende strecke mitmachen. Die gute nachricht dabei ist, dass sich das zugpersonal fuer uns eingesetzt hat und wir am nachmittag noch unseren eigentlichen gebuchten trip machen konnten. Das beste an der ganzen sache ist aber, dass wir somit die kuestenfahrt umsonst(35€/person) bekommen haben und wahrscheinlich den rabatski der urlaubs gemacht hatten. So mussten wir die abreise um einen tag verschieben, weil wir den ganzen tag damit beschaeftigt waren zug zu fahren. Der gebuchte trip war jedenfalls um laengen besser und fuehrte uns an einem fluss entlang, sowie an deren tiefen schluchten und schroffen felsspalten. Auf der hinfahrt konnten wir auch noch hinten draussen stehen und mussten nicht drinnen auf den baenken hocken. Im sonnenuntergang fuhren wir wieder zurueck nach dunedin und fielen im anschluss danach, sichtlich geschafft von dem vielem gesitze ins bett.
am naechsten tag machten wir uns auf den weg nach TeAnau im suedwesten der insel. Vorbei an den schafen erreichten wir TeAnau am spaeten nachmittag und kamen noch rechtzeitig um an einer gluehwuermchen tour teilzunehmen. Die tour startete 19uhr und so futterten wir noch was und brachten unseren tourbus auf dem campingplatz unter. Dann gings also los. Um erst einmal zur gluehwurmhoehle zu kommen mussten wir 25min fahren. Dort angekommen wurden wir zugequatscht waehrend kleinere gruppen von 14 leuten in die hoehlen geschickt wurden. In den hoehlen halt man sich etwa 15min auf und faehrt davon 5min mit einem ruderboot durch die dunklen gaenge (man dreeeeeeeht sich einmal im kreis) und starrt voller verwunderung an den kuenstlichen sternenhimmel und freut sich ueber die hungrigen gluehwuermchen, die umso heller leuchten je hungriger sie sind. Dann gings flott zurueck, es wurde wie ueblich kaffe und tee angeboten und dann konnten wir auch wieder zurueck. Die hoehlen und gluehwuermchen waren schon echt sehenswert und interessant schoen mit anzusehen, jedoch war ich ein wenig enttaeuscht von der ganzen aufmachung. Es wird von einem trip von 1:15h geworben, wobei man lediglich 15min in der hoehle verbringt und viel rumsitzt und einem staendig free kaffee und tee als „service“ angeboten wird. Die andere sache ist, dass mit einem bild ueber die hoehlen geworben wird, die bei weitem nicht dem maßstab entsprechen. Dem bild nach zu folge haetten die gluehwuermchen dann eine villa zur verfuegung, wie sie im buche steht. Am kommenden morgen gings frueh raus um zum milford sound zu gelangen. Der Milford Sound gehoert genau wie der Doubtful Sound(viel viel teurer) zu DEN highlights in neuseeland und der milford sound wird beispielsweise von einer halben million menschen pro jahr besucht. Das fiordland im suedwesten der insel gehoert zu dem weltnaturerbe und ist demnach entsprechend faszinieend. Die strecke zum milford sound ist allein schon durch die schiere landschaftliche schoenheit eine supertour. Der hauptgrund warum die leute zum milford sound fahren ist um an einer der bootstouren durch den fiord zu machen. Wir haben uns mir nem kaeffchen also hingesetzt, alles angebote angeguckt und fuer den nachmittag eine tour gebucht. Anfangs war das wetter nur ziemlich neblig und etwas verregnet, was sich dann aber zum nachmittag hin ziemlich verschlechterte und die sicht nicht beschissener sein koennte. Also haben wir kuirzer hand antschlossen, die ganze aktion auf morgen zu verschieben und die nacht im freien zu verbringen. Nachmittags haben wir anstelle der bootstour noch eine kurze wanderung eingelegt. Das besondere daran war, dass dieser weg uns zum MARIAN LAKE fuehren sollte, doch dauerte dieser 3h und in einer stunde sollte es schon dunkel werden. So fiel die route aus und wir machten uns noch einen netten abend im regenwald mit dem blick auf einen der vielen reißenden fluesse. Am naechsten morgen, so wie es der zufall will regnete es noch schlimmer und die sicht am milford sound schien nicht besser zu werden. Wir entschlossenen uns trotz des miesen wetters die tour zu machen, da der doubtful sound viel zu teuer ist und die wettervorhersage fuer die kommenden tage nur schlechter wurde. Gegen 10.30uhr stiessen wir also mit 6 mann an bord in den fiord. Die anfangs schlechte sicht klarte sich waehrend der fahrt auf und es bot sich eine mystische faszinierende atomsphaere. Es regnete zwar teilweise heftig aber bei 7m regen am jahr kann man nicht auf supersonniges wetter hoffen. Die mit regenwald behaengenden fiorde und den unzaehligen vielen imposanten wasserfaellen waren den stress echt wert und das schlechte wetter stellte sich nicht annaehernd als schlecht herraus, da man zumal selbst bei sonniden wetter nass werden wuerde, da der skipper ziemlich dicht an die riesigen wasserfaelle rangefahren ist.;D im großen und ganzen ein genialer trip! Nach etwas mehr als 2h(40€/person) gabs noch einen kaffee und dann gings wieder weiter. Auf dem weg zum marian lake haben wir noch schnell die sachen mit der lueftung getrocknet und konnten dann trocken die faehrte zun majan seinem see aufnehmen. Der wander weg war echt der hammer. Es ging nur berg auf ueber stock und stein. Und man musste sich oefters fragen, ist das hier noch weg? Sind wir ncoh richtig? Geschwitzt haben wir jedenfalls alle wie die tiere, zumal die feuchtigkeit vom regenwald und der nieselregen ihren senf dazugaben. Komplett nass, erschoepft , gluecklich und voellig erleichtert haben wir nach 2 std den see erreicht. Zur unserem glueck kam jedoch, dass der nebel alles verdeckte und die sichtweite 10m betrug. Doch wie ein wunder zog der nebel innerhald kuerzester zeit davon und der himmel klarte auf, sodass wir die riesigen berge, dir gletscherzunge und den wasserfall auf der anderen seite des sees erkennen konnten. Und nachdem vaddi seinen poecker in das eiskalte wasser geditscht hatte, zog sich der see wieder zu, so als ob er sich nur fuer uns geoeffnet hatte. Nach dem genialen erlebniss sind wir den ganzen weg wieder zurueck getigert und als wir 20min von unserem auto entfernt waren, war es dann stockdunkel. Die strecke war aber dort gerade und pipieinfach im gegensatz zum rest der strecke. Na jedenfalls laufen wir da so lang, als vaddi doch die ersten gluehwuermchen entdeckte und als wir und dann genauer drauf konzentriertenmerkten wir, wie der ganze wald voll davon war und es an jeder etwas dunkleren groesseren ecke einen neuen sternenhimmel gab. Also die strecke war fuer uns jedenfalls der geilste wanderweg, denn wir je gekrakselt sind und fuer die nebeneffekte(auch dass wir seelenallein dort waren) gibt’s ein dickes bienchen ins muttiheft lieber majan!
Am abend ging es dann noch nach TeAnau DUSCHEN:D und schlafen. Der naechste tag fuehrte uns zum nahegelegenem see manapouri. Der see ist wahrscheinlich einer der schoensten neuseelands. Leider war die kayak- ausleihestelle geschlossen, so dass wir eine 3h strecke von dem bruehmten kepler track gelaufen sind. Am nachmittag haben wir uns richtung queenstown begeben, den wir mit naechtlichen zwischenstopp erst am naechsten morgen erreichten. Tja und hier hat uns das schlechte wetter mit offenem armen empfangen. Queenstown ist bekannt als abenteuer stadt( bungee jumping(134m), canyon swind, wildwasserraften und veiles vieles maehr), bekannt fuer the remarkables( beeindruckende berge), als skigebiet und fuer die umliegende herr der ringe szenerie. Aufgrund des wetter sind wir laenger als geplant hier geblieben und koennen heute bei woligem wetter und einer schoenen aussicht das noetigste erledigen und uns langsam richtung westkueste begeben.
und tschuldige wegen der schribeweise.hatee keine zeit es zu uerbelesen, hoffe aber ihr seht irgendwie durch♥majan♥





